... newer stories
Freitag, 17. Oktober 2008
Cobargo - The Working Village
faust auf faust downunder, 09:43h
Hoerte sich fuer unsere Ohren erstmal nach Industrienest an, aber dieses Doerfchen in New South Wales hat natuerlich keine Industrieschlote. Also nur Nest, aber dafuer ein ganz huebsches.
Wuerde man die Vierbeiner mitzaehlen kaeme Cobargo sicherlich auf die Groesse eines mittelgrossen Staedtchens, so aber zaehlt die Gemeinde nur 400 Seelen.
Uns geht es hier aber nach dem Trubel in Sydney ausgesprochen gut. Allerlei Tiere sind in unserer Obhut und sie leben auch eine Woche nach unserer Ankunft noch. Die Fuetterei der Tiere ist eigentlich auch unser Lieblingsjob. Die Viecher sind echt witzig. Naja und zwischen den Fuetterungen ist eben ein paar Stunden andere Arbeit angesagt. Die zweitbloedeste Aufgabe ist es laut Joan die Pferdeaeppel auf der Koppel zusammenzutragen und die bloedeste die Blackberry-Straeucher (bzw. die "Spriesslinge") zu vernichten. Beides sind unsere Hauptaufgaben. Sei s drum. Wir schlagen uns wacker.
Die Schweine und besonders die 15 Ferkel sind uns schon etwas ans Herz gewachsen.
Unsere "Nachbarn" sammeln uebrigens Schrott-Autos und gehoeren irgendeiner sektenaehnlichen Glaubensgemeinschaft an. Es sind aber sehr nette Leute, die einen gewissen Flodder-Charme verspruehen. Die erste Begegnung haben wir mit Ihnen gemacht als wir den Hof allein gehuetet haben und die ca. 30 Kuehe der Nachbarn kreuz und quer bei "uns" im Garten standen. Hr. Flodder nahms gelassen zur Kenntnis als wir die Tiere rueber jagten.
Gestern gab es auch wieder einen neuen Beitrag in der Sparte "Ungewollte Begegnungen mit der asutralischen Tierwelt". Ich halte es mit dem Grundsatz: Einem toten Tier kann man kein zweites Mal begegnen. So versuche ich Australien von all diesen ekligen Tieren zu befreien. Zwei tote Spinnen, deren Kadaver sich ueber jedem Kaminsims gut machen wuerden, sind dabei schon meine einzige erwaehnenswerte Ausbeute. Gestern Nacht sollte sich aber die Gelegenheit bieten diese Liste auszubauen als Anne mich in der Nacht weckte und sagte: "Da war was." "Nee." "Doch, beim Schrank." "Das war aufm Dach." Die Diskussion wurde durch abermaliges Geraschel abgekuerzt und das Licht nahezu gleichzeitig an. Minutenlanges Horchen und Beobachten brachten keine weiteren Erkenntnisse, so dass ich mich anzog und mit einem Bambushoelzchen aus dem Blumentopf und einer Taschenlampe bewaffnet mich dem Schrank naeherte. Mit einem Mal schnappte sich das Tier die Tage zuvor erlegte Spinne und entkam unerkannt. Diese Spinne war dabei nicht sonderlich klein. Schlange oder Spinne dachten wir uns. Super! Naja, weiteres Ableuchten des Schranks und vorsichtiges Rumstochern mit dem Hoelzchen brachten schliesslich die Maus zutage, die sich auch schleunigst unter unserer Zimmertuer hindurch davon machte. Ok, eine Maus ist eigentlich eine gern gesehenes Tier, weil dann keine groesseren und noch weniger gern gesehenen Viecher anwesend sind.
Thats all folks!
Gruss & Kuss
Eure Anne & Euer Oli
Wuerde man die Vierbeiner mitzaehlen kaeme Cobargo sicherlich auf die Groesse eines mittelgrossen Staedtchens, so aber zaehlt die Gemeinde nur 400 Seelen.
Uns geht es hier aber nach dem Trubel in Sydney ausgesprochen gut. Allerlei Tiere sind in unserer Obhut und sie leben auch eine Woche nach unserer Ankunft noch. Die Fuetterei der Tiere ist eigentlich auch unser Lieblingsjob. Die Viecher sind echt witzig. Naja und zwischen den Fuetterungen ist eben ein paar Stunden andere Arbeit angesagt. Die zweitbloedeste Aufgabe ist es laut Joan die Pferdeaeppel auf der Koppel zusammenzutragen und die bloedeste die Blackberry-Straeucher (bzw. die "Spriesslinge") zu vernichten. Beides sind unsere Hauptaufgaben. Sei s drum. Wir schlagen uns wacker.
Die Schweine und besonders die 15 Ferkel sind uns schon etwas ans Herz gewachsen.
Unsere "Nachbarn" sammeln uebrigens Schrott-Autos und gehoeren irgendeiner sektenaehnlichen Glaubensgemeinschaft an. Es sind aber sehr nette Leute, die einen gewissen Flodder-Charme verspruehen. Die erste Begegnung haben wir mit Ihnen gemacht als wir den Hof allein gehuetet haben und die ca. 30 Kuehe der Nachbarn kreuz und quer bei "uns" im Garten standen. Hr. Flodder nahms gelassen zur Kenntnis als wir die Tiere rueber jagten.
Gestern gab es auch wieder einen neuen Beitrag in der Sparte "Ungewollte Begegnungen mit der asutralischen Tierwelt". Ich halte es mit dem Grundsatz: Einem toten Tier kann man kein zweites Mal begegnen. So versuche ich Australien von all diesen ekligen Tieren zu befreien. Zwei tote Spinnen, deren Kadaver sich ueber jedem Kaminsims gut machen wuerden, sind dabei schon meine einzige erwaehnenswerte Ausbeute. Gestern Nacht sollte sich aber die Gelegenheit bieten diese Liste auszubauen als Anne mich in der Nacht weckte und sagte: "Da war was." "Nee." "Doch, beim Schrank." "Das war aufm Dach." Die Diskussion wurde durch abermaliges Geraschel abgekuerzt und das Licht nahezu gleichzeitig an. Minutenlanges Horchen und Beobachten brachten keine weiteren Erkenntnisse, so dass ich mich anzog und mit einem Bambushoelzchen aus dem Blumentopf und einer Taschenlampe bewaffnet mich dem Schrank naeherte. Mit einem Mal schnappte sich das Tier die Tage zuvor erlegte Spinne und entkam unerkannt. Diese Spinne war dabei nicht sonderlich klein. Schlange oder Spinne dachten wir uns. Super! Naja, weiteres Ableuchten des Schranks und vorsichtiges Rumstochern mit dem Hoelzchen brachten schliesslich die Maus zutage, die sich auch schleunigst unter unserer Zimmertuer hindurch davon machte. Ok, eine Maus ist eigentlich eine gern gesehenes Tier, weil dann keine groesseren und noch weniger gern gesehenen Viecher anwesend sind.
Thats all folks!
Gruss & Kuss
Eure Anne & Euer Oli
... link (4 Kommentare) ... comment
... older stories